2025 What A Day
Förderprojekt des Förderkreis Kunstmuseum Heidenheim e.V. gefördert von Gabriele Rogowski von 2023-2025
Malte Bruns: „What A Day“, Skulptur im öffentlichen Raum auf dem Vorplatz des Kunstmuseums Heidenheim, lackierter Bronzeguss auf Beton Sockel, 190 cm
Von Weitem bietet sich der im Stadtbild gewohnte Anblick einer menschlich erscheinenden Statue. Beim Näherkommen erkennt man eine Hybrid-Figur, die uns weiterhin an den Menschen erinnert, die zu tanzen scheint, die aber auch etwas Animalisches, kreatürliches hat und gleichzeitig von ihrer Herstellungsweise erzählt. Sie wurde teils digital modelliert, teils flüchtig geknetet und anschließend per 3D Scanner digitalisiert. Sie entspringt der Idee, eine Figur zu schaffen, die unsere Zeit spiegelt, als Verschmelzung aktueller Technologien mit klassischen Formen. Der Entwurf umfasst ein Gesamtkonzept zur Gestaltung des Platzes, der für das Museum einen erheblichen Mehrwert schafft, da er die bisherige anonyme Fläche zu einem Ort der Begegnung und der Ruhe macht. Der Sockel der Figur lädt ein sich zu setzen, darauf zu balancieren, zu spielen, zu bleiben etc.
Gefördert durch Gabriele Rogowski
Im Gedenken an den Ehrenbürger der Stadt Heidenheim und langjährigen Förderer des Kunstmuseums Heidenheim, Dr. Michael Rogowski, hat der Förderkreis im Jahr 2023 einen zweistufigen Wettbewerb für ein Kunstwerk unmittelbar vor dem Kunstmuseum im öffentlichen Raum ausgelobt im Namen von Frau Gabriele Rogowski, der Ehrenvorsitzenden, der hierfür eigens ernannten Kunstkommission. Frau Gabriele Rogowski ist Initiatorin dieses besonderen Kunstprojekts und hat dem Förderkreis umfangreiche Mittel für dieses besondere, stadtprägende Projekt, zur Verfügung gestellt.
Zum Künstler
Malte Bruns lebt und arbeitet in Düsseldorf. Er arbeitet medienübergreifend vor allem mit Skulptur, Objektkunst, Installation, Video und Fotografie – oft technisch aufwändig mit Silikon, Kunstharz, 3D-Druck und industriellen Materialien. Malte Bruns gehört zu einer Generation von Künstlern, die den Menschen nicht mehr als stabile Einheit sehen, sondern als etwas formbares, fragmentiertes und technisch erweitertes. Einzelausstellungen im KIT – Kunst im Tunnel (Düsseldorf), Teilnahme an internationalen Gruppenausstellungen in New York und Amsterdam.







